Schülerkommentare

 

Der Wechsel in eine neue Schule, weit weg von zu Hause und mit drei wildfremden Gleichaltrigen auf 20m² „wohnen“. Diese Veränderung kann für den Einen ein Segen sein, für den Anderen jedoch einiges an Überwindung kosten. Fakt ist: Nach den ersten drei bis vier Wochen werden aus den Wildfremden gute Freunde, mit denen man das Internatsleben die meiste Zeit genießen kann.

Ohne Regeln geht es bekanntlich nicht. So auch nicht im Internat. Studium und Nachtruhe mögen anfangs etwas ungewohnt sein, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Meistert man das letzte Pflichtschuljahr, wird auch das „System“ spürbar lockerer. Mit einem gewissen Maß an Disziplin und gesundem Menschenverstand kann durchaus eine partnerschaftliche Basis geschaffen werden.

Bezüglich Essen im Internat: Mamas Küche ist die Beste. Bis auf einige wenige Ausnahmen sind aber die Mittags- und Abendgerichte meist sehr abwechslungsreich kreiert Auf Wunsch bekommt man auch einen Nachschlag. Und ein kleiner Tipp am Rande: Ein gutes Verhältnis zum Küchenpersonal hat noch keinem geschadet.

Im Allgemeinen kann man im Schülerwohnheim ein unbeschwertes, mit vielen Freiheiten verbundenes Leben führen, solange man die Spielregeln einhält.

                                                                                                          Philipp C (5. Klasse)